Der Neubau der Grundschule II ist endlich unter Dach und Fach.
Neue Grundschule in Neufahrn
Neufahrn · Neue Grundschule Themenseite zum Neubau der Grundschule II, an der Fürholzer Straße in Neufahrn
Nach einer zweistündigen, zum Teil recht emotionalen Sitzung, in der Ingrid Funke (FDP) die Abstimmung gerne noch einmal verschoben hätte, Florian Pflügler (ÖDP) die Schule unbedingt rechtwinklig bauen wollte, die Grünen Claudia Bosse und Selahattin Sen auf die Tiefgarage verzichten wollten, Dr. Josef Holzner (CSU) den Einbau von Duschen und Umkleidekabinen in die Tiefgarage forderte und die anwesenden Architekten vom Planungsbüro Wulf vor allem durch Nichtwissen bei Nachfragen der Räte glänzte, verzichtet man nun vorerst auf einen Fachklassentrakt. Die Gesamtkosten sollen sich »nur« noch auf 15,8 Millionen Euro belaufen, knapp fünf Millionen weniger als noch bei der letzten Sitzung, aber auch fünf Millionen mehr als bei der Planung 2009.
Zahlreiche Gemeinderäte beschwerten sich darüber, dass ihnen wichtige Unterlagen nicht rechtzeitig genug zur Verfügung gestellt worden waren, erst am Nachmittag der Sitzung. Mehrere wollten unter diesen Voraussetzungen keine Entscheidung treffen. Bürgermeister Rainer Schneider wies diese Vorwürfe jedoch zurück. Das Verhalten der Kritiker und all jener, die jetzt alles in Frage stellen wollten, bezeichnete er als »lächerlich«. Für ihn hat sich »die Lage in den vergangenen drei Jahren nicht geändert, lediglich die normale Inflationsrate und Preissteigerung von etwa zehn bis zwölf Prozent müssen wir drauf rechnen und das marode Gebäude ist seither noch schlechter geworden. Ansonsten haben wir eine ganz klare Beschlusslage mit dem Neubau einer fünfzügigen Grundschule inklusive großer Tiefgarage und der Option einer Mittagsbetreuung. Will jemand diesen Beschluss aus dem Jahr 2010 aufheben?«, fragte der Bürgermeister. Mit 15:9 Stimmen fand sich dafür keine Mehrheit. Trotzdem wurde danach ausführlich diskutiert, ob denn nicht eine bloße Sanierung möglich und günstiger wäre und ob es nicht einen anderen Standort für die neue Schule gäbe. »Wollen wir denn jetzt alles noch einmal von Anfang an aufrollen? Bislang hat doch keiner die Kostenschätzung aus dem Jahr 2009 angezweifelt.
Daran hat sich auch nichts geändert, ein Neubau kostet rund 500.000 Euro mehr als die Sanierung aber diese ist angesichts des alten Gebäudes aus den 50er-Jahren, das im hundertjährigen Grundwasser steht und daher feucht und schimmelig ist, eben nicht möglich. Die Kostensteigerung kommt ausschließlich dadurch, dass wir jetzt einige Tausend Kubikmeter Baumasse mehr beschlossen haben«, so Schneider. Thomas Seidenberger (FW) pflichtete ihm bei: »Es ist für mich erschreckend, wie einige Gemeinderäte die so wichtige Sache der neuen Grundschule hier wieder zerreden wollen. Wir hatten 2009 und 2010 einstimmig gegen die Sanierung und für einen Neubau an diesem Ort gesprochen und wollten seither immer größere Baumaßnahmen das ist doch klar, dass es teurer wird! Wollen wir jetzt noch einmal ein Planungsbüro beauftragen, das zum gleichen Ergebnis kommt, damit viel Geld zum Fenster raus werfen und die Planung erneut verzögern?« Das sah Beate Frommhold-Buhl (SPD) ebenso, »wir haben das schon lang und breit ausdiskutiert jetzt brauchen wir wirklich kein neues Planungsbüro mehr!« Mit 18:6 Stimmen wurde der Neubau am jetzigen Standort beschlossen, neben den Grünen stimmten einige CSU-Räte dagegen.
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