Lernlandschaften oder altbackener Frontalunterricht wie eh und je darum geht es bei der Debatte um das pädagogische Konzept im neuen Truderinger Gymnasium. Das Gebäude und die Innenarchitektur sind so konzipiert, dass sich moderne, offene Lernstrukturen umsetzen lassen.
Ein Gymnasium für Trudering
Truderinger Gymnasium Themenseite zum Bau und der Planung des Truderinger Gymnasiums, das im Jahr 2013 fertig sein soll
Engagierte Eltern und Politiker sind kürzlich zur Information nach Oettingen gefahren. Das dortige Albrecht Ernst Gymnasium erzielt sehr gute Erfolge mit sogenannten Lernlandschaften. Nun geht es darum, wann eine Entscheidung für welches Lernmodell in Trudering wirklich fällt und ob der Neubau baulich tatsächlich alle erforderlichen Anforderungen erfüllt oder doch noch nachgerüstet werden muss.
Eltern aus dem Münchner Osten, die das staatliche Gymnasium in Oettingen gemeinsam mit dem Münchner Stadtschulrat Rainer Schweppe besucht haben, sagen über das dortige Unterrichtskonzept: »Um gut lernen zu können, brauchen Kinder Bewegungsfreiheit für Körper und Geist. Sogenannte Lernlandschaften ermöglichen dies. Dort müssen die Schüler nicht immer 45 Minuten am Stück sitzen. Lernen findet in unterschiedlichen Situationen statt.« In Oettingen wechseln sich Präsentationsphasen des Lehrers mit Arbeiten in Kleingruppen, Diskussionen im Sitzkreis und Einzelaufgaben ab. Dabei helfen unterschiedliche und frei zugängliche Lernmaterialien.
Der Truderinger Gymnasiumbau ließe diese Lernlandschaften zu. »Wenn nun noch ein Schulleitungsteam hinzukommt, das von dem schülerzentrierten Konzept der Lernlandschaften überzeugt ist und sich mit guten Ideen und Mut an dessen Umsetzung macht, dann fehlen nur noch die entsprechenden Lehrer, die gerne in Rahmen dieses Konzepts unterrichten«, so die Elterneinschätzung. Auch für Letzteres stünden die Chancen nicht schlecht. Nach Aussage von Rektorin Claudia Langer aus Oettingen erhält das dortige Gymnasium seit einem Bericht über die Schule im Bayerischen Fernsehen vermehrt Bewerbungen. Raum ist in Oettingen auch für selbstgesteuertes Lernen, Eigeninitiative, Fehler und Auswahlmöglichkeiten. Damit das klappt, gibt es klare Regeln und passende Räumlichkeiten, die Flexibilität ermöglichen und auch Schall schlucken können.
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