Wenn man von der Weidenlohstraße aus hinaus ins Obermoos spazieren geht, fällt es sofort auf: 42 frisch gepflanzte Elsbeeren säumen den Feldweg bis weit hinaus ins Moos. Die Pflanzung ist eine Aktion der Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck, Projekt Zukunftswald. Diese Elsbeeren sind aus der limitierten Zucht „Fünf-Seen-Elsbeere”, die besonders gut für hiesige Breitengrade geeignet ist. „Für die sonnen- und wärmeliebenden Bäume ist dort der perfekte Standort. Sie kommen auch gut mit Trockenheit zurecht. Und besonders die Fünf-Seen-Elsbeere hat sich an unsere hiesigen klimatischen Bedingungen perfekt angepasst”, erklären Forstdirektor Gero Brehm und Projektmanager Sebastian Winter.
Der Weg war bisher von Weiden gesäumt. „Eine Weide gilt als Pionierbaumart - d.h. sie siedelt sich leicht an und wächst schnell. Aber sie wird nicht besonders alt. Diese Weiden haben nun ihr Lebensende erreicht”, erklärt Bauhofleiter Franz Heiß. Die Arbeiten der Neupflanzung hat der Bauhof übernommen. Die Bäume müssen, solange sie jung sind, durch eine Hülle geschützt werden. Insbesondere in der Nähe der Weiher sind sie zusätzlich mit einem Gitter versehen - damit sich nicht der Biber die saftigen Stämmchen als Delikatesse holt oder in seiner Burg verbaut.
Erster Bürgermeister Stefan Joachimsthaler und zweiter Bürgermeister Hans Friedl (MdL) haben mit einer persönlichen Spende die Anschaffung der Elsbeeren unterstützt. „Die Baumpflanzung im Projekt Zukunftswald ist wunderbar geworden, alle haben hier perfekt Hand in Hand gearbeitet. Man kann sich vorstellen, wie vielleicht unsere Kinder schon mit ihren Kindern im Schatten der Elsbeeren-Allee spazieren gehen”, so Bürgermeister Joachimsthaler.