Seit Beginn des neuen Schuljahres hat die Volksschule in Lochham eine neue Rektorin. Die führungserfahrene Monika Weikert leitete bereits mehrere Jahre eine Hauptschule in München. Auf ihren Anfang in Lochham war sie sehr gespannt.
„Im Moment bin ich noch dabei, mir ein Bild über Schule und die aktuelle Situation zu machen“, gibt sie zu. Die Lochhamer Volksschule ist mit ihren rund 500 Schülern und den besonderen Angeboten, wie zum Beispiel den M-Zug, das Modus 21-Paket und das anspruchsvolle Ganztagesschulprojekt eine große Herausforderung, wie Weikert findet.
Auf ihrem Plan steht deshalb zuerst: „Erfahrungen für mich sammeln, die Menschen in unserer Schulfamilie kennen lernen. Danach kann ich mich einbringen und meine Ziele definieren.” Das Lochhamer Team von über 40 Lehrern steht ihr dabei hilfreich zur Seite.
Dass diese Hilfe nicht nur Redensart ist, kann am besten ihre Stellvertreterin Martina Behr bestätigen. „Ich bin vor einem Jahr als stellvertretende Schulleiterin an die Volksschule Lochham gekommen“, berichtet sie. Nach dem Weggang des ehemaligen Rektors Hans Arnold Bauer im März musste sie von einem Tag auf den anderen die Schulgeschäfte übernehmen. Behr erinnert sich noch gut: „Für mich war das ein Sprung ins kalte Wasser. Ohne die Unterstützung seitens des ganzen Kollegiums hätte ich mich sehr schwer getan.“ Für sie kam eine mobile Reserve, die ihr die Arbeit als Klassenleiterin abnahm. „Ich gab ab April nur noch zwischen vier und zehn Wochenstunden“, so Behr.
Genau dieses Wochenstundenpensum an Unterrichtsstunden wird nun auch auf Weikert zukommen. „Mehr ist einfach nicht drin bei der Größe der Schule. Leider steigt der schulische Verwaltungsaufwand von Jahr zu Jahr“, meint sie bedauernd.
Dritter im Bund der neuen Schulleitung ist Anton Höck, wie Weikert ein „Neuer“ an der Schule. „Anton Höck unterrichtet an der Grundschule und ist unser Quotenmann“, meint Behr lachend. Insgesamt sei die Lehrerzuteilung sehr gut für die Volksschule. Über Lehrermangel kann Lochham nicht klagen, so Weikert. „Sowohl Arbeitsgemeinschaften, differenzierter Sportunterricht als auch ein großes Angebot an Förderunterricht von der ersten bis zur zehnten Klasse ist bei uns gewährleistet. Da können wir uns glücklich schätzen.”
Auch wenn das neue Schulleiterteam vorerst noch in der Erprobungs- und Eingewöhnungsphase ist, definiert Monika Weikert bereits erste konkrete Ziele für die Volksschule. „Ich möchte ein gut funktionierendes Netz aufbauen zwischen unserer Schule und Wirtschaftsunternehmen im Würmtal“, verrät die Schulleiterin. Das wichtigste Anliegen der Volksschule sei es, die Kinder erfolgreich auf ihren Berufsstart vorzubereiten. „Das gelingt nur mit Praxisnähe und viel Anschauung“, betont sie.
Auch Berufsschulen könne man dazu ins Boot holen, damit der Status „Auszubildender“ greifbar für die Schüler wird. Vorstellen kann sich Monika Weikert auch einen regelmäßigen Gedankenaustausch mit den Unternehmen, so wie es in München zwischen Hauptschulleitern und Entscheidern in Wirtschaftsunternehmern Gang und Gebe ist. „Ein solches Netz aufzubauen und zu pflegen, braucht natürlich Zeit. Doch unsere Schüler könnten optimal davon profitieren“, ist sich Weikert sicher.
Einen gelungenen Anfang dafür hat die Schule bereits gemacht, als sie im Frühjahr die Kooperation mit der Deutschen Bahn über praxisnahe Zusammenarbeit unterzeichnete.
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