Der Landkreis-Seniorenbeirat setzt sich seit vielen Jahren für die Belange der älter werdenden Bevölkerung im Landkreis Dachau ein. Dabei sucht er auch immer wieder das Gespräch mit Entscheidungsträgern und Politikern – sowohl auf Landkreisebene, aber auch darüber hinaus. Themen wie die Verfügbarkeit von Kurzzeitpflegeplätzen sind von regionalem Interesse, die Weichen für den Aufbau solcher Unterstützungsangebote werden aber an anderen Stellen gestellt. Auch Situationen wie die aufwendige Dokumentation bei der Pflege müssen auf Bundesebene verbessert werden.
Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat der Gemeinde Karlsfeld nahmen Mitglieder des Landkreis-Seniorenbeirats im April an einer viertägigen Bildungsreise nach Berlin teil. Neben dem Besuch der Gedenkstätte „Berliner Mauer“ stand auch das Museum „Futurium – das Haus der Zukünfte“ auf dem Programm. Denn mit der Frage: „Wie wollen wir in der Zukunft leben?“ befassen sich die Beiräte sehr intensiv. Bei einem Besuch im Plenarsaal und Informationen über die Aufgaben des Parlaments im Deutschen Bundestag kam der politische Aspekt der Reise nicht zu kurz. Mit einer Diskussion rund um die Themen Ehrenamt, Erbschaftssteuer, wachsende Aufgaben und Finanzierung in den Kommunen, Probleme bei der Pflege nahmen die Beiräte die Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten Katrin Staffler (CSU) auf. Dieses wurde mit einem Informationsgespräch mit einem Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am nächsten Tag noch vertieft.
Der Aufforderung des Kunstprojektes „Der Bevölkerung“ von Hans Haacke, jährlich Erde aus den Wahlkreisen einzubringen, kam Hermann Krusch, der stellvertretende Vorsitzender des Landkreis-Seniorenbeiratsnach. Das wachsende Biotop um den großen Schriftzug „Der Bevölkerung“ bleibt darüber hinaus unangetastet. Die Pflanzen wachsen aus zufällig gelandeten oder in den Erdbeiträgen enthaltenen Samen. Über 400 verschiedene Erden wurden bereits eingebracht – nun auch aus dem Landkreis Dachau.
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