Bereits Mitte Februar sind die ersten Kiebitze der Saison aus ihren Winterquartieren in Afrika zurückgekehrt. Sobald sie an ihren angestammten Brutplätzen im Landkreis Ebersberg eingetroffen sind, beginnen die Vögel mit der Balz. Ab März legen die Weibchen dann Eier – in der Regel vier Stück pro Gelege.
Während der Brutzeit bis Ende Juni sind die Vögel, die am Boden brüten, besonders auf Ruhe angewiesen. Werden sie zum Beispiel von Spaziergängern, freilaufenden Hunden oder Drohnenüberflügen gestört, flüchten sie weit von ihrem Nest, um den potenziellen Feind vom Nachwuchs wegzulocken. Werden die Tiere zu häufig oder zu lange gestört, kühlen die Eier aus und die ungeschlüpften Küken sterben.
Die Untere Naturschutzbehörde bittet daher Spaziergänger darum, Rücksicht auf die seltenen Vögel zu nehmen und in den Brutgebieten auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben. Hundebesitzer sollten ihre Tiere in diesen Bereichen nicht frei über Wiesen und Felder laufen lassen.
Noch vor 30 Jahren war der Kiebitz ein häufiger und weitverbreiteter Vogel unserer Kulturlandschaft. In den vergangenen Jahrzehnten sind die Bestände um knapp 90 % zurückgegangen, wodurch der ehemalige „Allerwelts-Vogel“ heute sowohl bayern- als auch deutschlandweit als „stark gefährdet“ eingestuft ist. Darum gibt es seit 2018 das Artenhilfsprojekt für den Kiebitz im Landkreis Ebersberg, das den Schutz und Erhalt der Kiebitze im Landkreis zum Ziel hat.
Wer einen Kiebitz gesichtet oder Fragen zum Kiebitzschutzprojekt hat, kann sich gerne an die Untere Naturschutzbehörde wenden unter Telefon: 08098/ 823–312 oder per E-Mail: amelie.viessmann@lra-ebe.de
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