Bereits seit 1887 organisieren sich christlichen Frauen eines Landes um in einer weltumspannenden Gebetsbewegung mit Liedern, Texten und Gebeten die regionale Lebenssituation darzustellen – heuer eben aus der Südsee, den Cook-Inseln, deren Bewohner stolz auf ihre Maorikultur und Sprache sind: Man begrüßt sich mit Kia orana, das bedeutet mehr als nur «Hallo», es bedeutet: «Ich wünsche dir, dass du lange und gut lebst!“
Das ökumenische Treffen des diesjährigen Weltgebetstags beginnt am Freitag, 7. März, um 18.00 Uhr im Gemeindesaal der evangelischen Emmaus-Kirche am Laurinplatz mit einem Wortgottesdienst. Bei einem landestypischen Imbiss danach erfährt man Interessantes zu dem Inselstaat: „Dabei wird nicht nur das häufig klischeehafte Bild von Strand und Kokos-Palmen thematisiert, sondern auch die beträchtlichen Probleme, die Schattenseiten im Bereich etwa der Gesundheit und der Klimaveränderung. Das ist vielfach wenig bekannt!“ meint Robert Franck vom Arbeitskreis Ökumene Harlaching.
Zwei örtliche Künstlerinnen Tarani Napa und Tevairangi Napa (Mutter und Tochter) haben das diesjährige Themenbild mit dem Titel „Wunderbar geschaffen“ entworfen. Man wird eingeladen die Welt mit ihren Augen zu sehen, dem Klang des Meeres und der Besonderheit der Schöpfung nachzuspüren um gleichzeitig zu erkennen, wie bedroht sie ist. Vielleicht sind die wertvollen schwarzen (!) Perlen, die auf den Cook-Inseln gezüchtet werden, ein Sinnbild dafür?