»Liebe deinen Nächsten« lautet das Generalgebot des christlichen Glaubens. Das gilt natürlich auch und ganz besonders für Menschen in einer Notlage.
Es ist gut, dass die Kirchengemeinden in und um München hier mit gutem Beispiel vorangehen und Flüchtlingen, die nirgends sonst eine menschenwürdige Zuflucht finden, eine angemessene Unterkunft bieten. Ganz im Sinne des durch Papst Franziskus neu entdeckten Caritasgedanken handeln die Pfarreien und können damit hoffentlich auch einige ihrer Gemeindemitglieder anstecken. Gerade im christlich geprägten wie stets betont wird, wenn es darum geht, den Bau einer Moschee oder dergleichen zu verhindern Bayern sollten sich die Menschen mehr auf die Kernbotschaft ihres Glaubens besinnen. Wenn schon nicht in ihren eigenen vier Wänden, so doch in ihrem näheren Umfeld. Nicht dem Kampf gegen sondern für neue Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber sollte ihr Einsatz gelten. Im Auftrag der Nächstenliebe, sollten wir bereitwillig Menschen aufnehmen, die in ihrer Heimat durch Krieg und Verfolgung bedroht werden. Nicht so wenige wie möglich, sondern so viele wie nötig. Gerade auch eine christlich-soziale Staatsregierung sollte das wissen.
So seh ich das.
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