Spenden zu sammeln zugunsten bedürftiger Kinder in Kambodscha und Nigeria mit den Einnahmen des Weihnachtsbasars oder Sommerfestes, das gehört in der Grundschule an der Lehrer-Wirth-Straße zu einer schönen Tradition. Doch dass die Eltern der Schulkinder jetzt insgesamt 1.046 Euro gestiftet haben bei einer spontanen Spendenaktion für Haiti, das hat Lehrerin und Organisatorin Jutta Eckel dann doch überrascht und überwältigt.
Haiti »Helfen, wo Hilfe gebraucht wird«
Themenseite: München hilft Haiti So unterstützen die Münchner die Opfer der Erdbebenkatastrophe
»Fünf Euro sind für viele hier soviel wie woanders 500 Euro«, erklärt die Lehrerin einer ersten Klasse. Zehn Jahre unterrichtet sie in der Messestadt, zuvor war sie in einer Harlachinger Schule tätig. Und so weiß sie: »In einer Wohngegend mit einem Migrantenanteil von über fünfzig Prozent und vielen Hartz IV-Empfängern wohnen nicht unbedingt die Reichsten Münchens«.
Berührt von dem verheerenden Erdbeben vor einem Monat und seinen Folgen hatte sie die Aktion noch in den Ferien gestartet, Rektorin Gisela Schäfer war einverstanden. Eltern hatten sich zudem bereits bei der Schule gemeldet, mit der Frage, wie sie gemeinsam helfen können. Tag für Tag bekam die Lehrerin dann Spenden der insgesamt 472 Kinder in 21 Klassen, »darunter waren auch Centbeträge und eigenes Taschengeld«. Der Erlös ging an die Aktion Deutschland hilft.
Spendenquittungen wollten die Eltern keine, im Vordergrund sei einfach nur das Bedürfnis zu helfen gestanden, berichtet Eckel. Im Unterricht wurde zudem die Lage in Haiti behandelt und darüber gesprochen, »denn die Kinder reagieren in diesem Alter sehr sensibel« und seien von den Schicksalen sehr berührt gewesen. Für die Lehrerin stärkt die Aktion nicht nur das Gemeinschaftsgefühl der Schule, sondern damit »lernen die Kinder Mitgefühl und Menschlichkeit«. ms
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