Der »demographische Wandel« (immer mehr Älteren stehen immer weniger Jüngere gegenüber) macht sich in vielen Bereichen bemerkbar. Einer davon: das Berufsleben. Fachkräfte fehlen. Der Kampf um die Talente hat begonnen. Wie schätzt Josef Schmid, der das städt.
Referat für Arbeit und Wirtschaft leitet, die Lage in der vor Wirtschaftskraft strotzenden Stadt München ein? Johannes Beetz befragte ihn zum Fachkräftemangel.
»Vorschläge gibt es seit Jahren«
Im sozialen Bereich ist der Fachkräftemangel bereits deutlich spürbar: Wir haben in den letzten Jahren den Kitaausbau forciert, jetzt melden viele neue Einrichtungen Leerstand, weil es an Erziehern fehlt. Hat man das Personalproblem nicht rechtzeitig erkannt?
Josef Schmid: Das Fehlen von rund 11.000 Erzieherinnen und Erziehern in Bayern ist alarmierend. Ich denke schon, dass man das Problem früher hätte erkennen können. Vorschläge für eine bessere Personalgewinnung gibt es seit Jahren: zum Beispiel durch eine Verkürzung der Ausbildungsdauer. Auch die Bereitstellung von günstigerem Wohnraum für Erzieher durch die städtischen Wohnungsunternehmen gehört dazu. Ich bin froh, dass hier in München demnächst ein Gespräch mit den privaten Trägern der Kinderbetreuung zu genau diesem Problemkreis stattfindet. Denn eines ist klar: die Stadt München muss das Fachkräfteproblem jetzt entschlossen angehen.
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