Die ersten Güterzug- und Fernbusmigranten des Jahres 2019 wurden in München aufgegriffen. So meldete die DB-Notfallleitstelle mehrere betriebsfremde Personen auf dem Gelände des Rangierbahnhofes München-Nord. Streifen der Bundespolizei konnten vor Ort sechs Personen im Gleis feststellen, die nach ersten Ermittlungen mit einem aus Verona kommenden Güterzug unerlaubt ins Bundesgebiet eingereist waren. Alle sechs, vier Nigerianer im Alter von 20 bis 31 Jahren und ein 19-Jähriger aus Gambia sowie ein 16-jähriger aus Sierra Leone, machten einen körperlich stabilen Eindruck, so dass trotz der niedrigen Temperaturen kein Rettungswagen benötigt wurde.
In einem anderen Fall sprachen zwei Minderjährige am Hauptbahnhof Reisende an, ob sie ihnen helfen können. Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden 13 und 14 Jahre alten, ausweislosen Eritreer als Flüchtlinge in Sizilien in einem Kinderheim für Migranten untergebracht. Gemeinsam machten sie sich dann auf den Weg über Rom nach Norditalien. Von dort reisten sie mit einem Reisebus bis zu einem Halt in der Nähe von Rosenheim. Mit einem Nahverkehrszug fuhren sie dann weiter von Rosenheim nach München. Nach eigener Auskunft sind die beiden Migranten nicht miteinander verwandt und lernten sich erst im Kinderheim kennen. Die Eltern der beiden halten sich, ihres Wissens nach, noch in Eritrea auf. Sie selbst wollten weiter nach Hamburg. Alle acht Aufgegriffenen wurden der Bayerischen Landespolizei zugeführt. Weitere Infos im Internet unter www.bundespolizei.de
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