Die beiden Lagerflächen im südlichen und nördlichen Bereich der zukünftigen U6-Verlängerungsbaustelle sind bereit: der Aushub könnte beginnen. Sowohl am Klopferspitz als auch nahe der Lena-Christ-Straße können die Aushubmaterialien der U-Bahn-Grube gelagert und für die spätere Wiederbefüllung der Grube geprüft werden. Die gesamte Baustelle wird sich auf einer Breite von bis zu 20 Metern erstrecken, das Baufeld wird rund zehn Meter tief sein. Die Wiese entlang der Lena-Christ-Straße bleibt erhalten.
„Wir möchten präventiv die Bürger über das Anstehende informieren“, erklärte Bürgermeister Hermann Nafziger. Gemeinsam mit den Bauverantwortlichen sowie den
Werbefachleute Mike Maurus und Giuliano Grandis stellte er am Rande der künftigen Grube das Maskottchen und den Baustellencomic vor. Diese sollen die aktuellen Baumaßnahmen verdeutlichen. Zu sehen sind sie auf der Homepage der Gemeinde.
Damit wolle die Gemeinde auch den vielen Fragen und der Ungeduld der Bürger bezüglich des Baufortschritts entgegenkommen. „Die Ungeduld ist da, das ist verständlich“, so Nafziger. „Wir alle haben lange warten müssen. Der U-Bahnbaustart ist 20 Jahre und plus drüber.“
Als allererstes wird der Radweg zwischen Martinsried und Campus verlegt und gesichert. „Er wird über die gesamte Bauzeit zur Verfügung stehen, weitere Verschwenkungen wird es nicht geben“, versicherte Jörg Wüst, verantwortlicher Projektleiter des Bauunternehmens Leonhard Weiss. „Richtiger Baustart ist in vier Wochen.
Zwar werde schon viel gearbeitet, „sehr viel Sichtbares ist noch nicht passiert“, ergänzte Nafziger und gab den nächsten wichtigen Schritt an: „Im Moment rüsten wir uns für den Spatenstich am 6. Februar. Auf diesen Termin bereiten wir uns vor. Helme und Spaten werden noch gekauft.“ Spätestens zu diesem Termin werden auch drei große Bauschilder aufgestellt. „Dann geht es ganz schnell mit ganz großen Geräten los.“
„Wir haben eine Bauzeit für den Rohbau bis Ende 2026 veranschlagt“, so Wüst. Dann werde die Baugrube befüllt und die Restarbeiten fänden nur noch untertags statt. Die Baufläche ist Ende 2026 überschüttet und wir starten mit dem Busbahnhof“, bestätigte Schaudig.
Sorgen über Lieferengpässe oder Materialschwierigkeiten machen sich die Bauleute nicht. „Der Markt hat sich stabilisiert. Die Verfügbarkeit der Baustoffe ist gegeben.“ Auch Bürgermeister Nafziger meinte optimistisch: „Wir hoffen alle, dass wir gut durch den Bau kommen und keine großen Verzögerungen erwarten. Bis jetzt schaut es sehr gut aus. Wir gehen davon aus, dass alles auch gut klappt.“
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