Silvesterfeuerwerk bedeutet für viele Haus- und Wildtiere blanke Todesangst. Um mit Fellnasen möglichst gut über den Jahreswechsel zu kommen, hat Kristina Berchtold vom Tierschutzverein München einige Tipps parat.
„Wer bereits weiß, dass sein Tier panisch reagieren wird, sollte rechtzeitig mit seinem Tierarzt über die Gabe eines Beruhigungsmittels sprechen”, rät die Tierschützerin. „Es gibt sanfte Mittel auf pflanzlicher Basis und auch hochwirksame medizinische Mittel, die entspannen. Aber bitte keine Selbstmedikation!” Bereits wenige Tage vor bis nach der Silvesternacht empfiehlt der Tierschutzverein, mit Hunden nur noch gut gesichert (gegebenenfalls sogar mit Sicherheitsgeschirr) und nur an der Leine Gassi zu gehen. Um den Jahreswechsel rum sollten Freilaufkatzen grundsätzlich nur noch in der Wohnung gehalten werden.
Sollte das Haustier um Silvester rum doch entlaufen, rät Berchtold, sich unter Tel. 089/74424020 an die Tiersuchhilfe oder die Facebook-Gruppe „Entlaufene und vermisste Hunde München” zu wenden. „Wichtig, um entlaufene Tiere wiederzufinden: Lassen Sie Ihr Tier rechtzeitig chippen und registrieren sie es!”
„Während des Feuerwerks sollten die Tiere keinesfalls in der Wohnung alleingelassen oder gar zum Feuerwerk mitgenommen werden”, warnt Kristina Berchtold. „Am besten schließt man alle Fenster, lässt die Rollos runter und sorgt für bekannte Geräusche wie Musik oder Fernseher. Manche Tiere lassen sich mit Leckerlis oder Spielen gut ablenken. Sollte dies nicht der Fall sein: Entgegen anderslautender Gerüchte empfehlen wir dringend, ein verängstigtes Tier zu trösten und sich um es zu kümmern. Das verstärkt seine Angst nicht, ganz im Gegenteil! Verängstige Tiere brauchen Zuwendung und Schutz! Und wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, begibt sich mit seinem Hund ins Auto und auf die Autobahn, solange der Spuk anhält.”
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