Durch einen symbolischen Spatenstich wurde am Mittwochnachmittag vergangener Woche mit der Generalsanierung, dem Umbau und der Erweiterung der Kerschensteiner-Volksschule offiziell begonnen. Die Baustelle hier im Westpausenhof habe ein Chaos entstehen lassen, begrüßte Oberbürgermeister Haas die Gäste aus Politik und Schulleben, die Vertreter von Architektur- und Ingenieurbüros, der Freiwillige Feuerwehr Unterpfaffenhofen und der externen Nutzer: Man habe jedoch die vormals begrünte Fläche auf „den Rohzustand zurückführen“ müssen, um die Chance zu erhalten, das Gewünschte entstehen zu lassen. Erst am Abend zuvor habe man den Haushalt „relativ einmütig“ verabschiedet, die Baumaßnahmen an der Kerschensteiner Schule seien mit einem Betrag von neun Millionen Euro der größte Posten gewesen.
Natürlich bekomme Germering, wie auch alle anderen Kommunen, momentan die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren, betonte OB Haas: „Wenn die öffentliche Hand klamm ist, wird der Ruf nach einer Setzung von Prioritäten immer besonders laut.“ Die Stadt Germering habe jedoch eine hervorragende Infrastruktur und das solle auch so bleiben. Konsens in Germering sei immer gewesen, dass nicht an der Bildung gespart wird, diese haben einen Stellenwert ganz oben: „Investition in Bildung ist die beste Investition in die Zukunft.“ Bei der Bausumme sei man auf die Unterstützung der Regierung von Oberbayern angewiesen; der Förderantrag ist gestellt, ein Bescheid noch nicht erfolgt.
Die Sanierung und der Neubau einer Aula sowie Pausenhalle im Innenhof des Schulgebäudes werden in drei Bauabschnitten durchgeführt. Für jeden dieser Bauabschnitte ist ungefähr ein Kalenderjahr eingeplant, in dem natürlich jeweils auch Teile des Gebäudes geräumt werden müssen. „Bei der Planung haben wir enorm viel Wert darauf gelegt, all diejenigen einzubinden, die hier vor Ort mit den Auswirkungen der Baumaßnahmen leben müssen“, erklärte Haas, „so neben Schülern und Lehrer natürlich auch der Hausmeister oder externe Nutzer wie Volkshochschule, AWO und Musikschule.“
Für die Mittagsbetreuung und die Offene Ganztagsschule werden Container auf dem Sportplatz der Schule aufgestellt. Während der Bauphase werde es sicher trotzdem zu Unannehmlichkeiten kommen, dafür bitte er um Verständnis, so OB Andreas Haas: „Wir wollen keine heruntergekommene Schulen oder Raumnot. Die Lehrkräfte sollen sich wohlfühlen in ihrer Umgebung – und die Kinder sollen gerne in die Schule gehen!“.
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