Fernsehkameras, Radiomikrofone und auch Vertreter der schreibenden Zunft – im Gymnasium München Moosach herrschte am Donnerstagmorgen ein großer Medienauflauf. Der Grund: Ministerpräsident Markus Söder und Kultusminister Michael Piazolo kamen persönlich vorbei, um sich vor Ort über die Brückenklassen für ukrainische Schülerinnen und Schüler zu informieren.
Zwei Brückenklassen mit fast 40 Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Familien aus der Ukraine geflohen sind, gibt es derzeit am Gymnasium Moosach. Sie sollen den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, sich zu integrieren und ans bayerische Schulsystem zu gewöhnen. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Sprache – das betonten sowohl Söder und Piazolo als auch die Schüler, die im Gespräch mit den hohen Besuchern aus ihrem Schulalltag berichten durften. Die Mädchen und Jungen, die zu Wort kamen, taten das in bemerkenswertem guten Deutsch. Ein paar von ihnen, wie Anna aus der 7. Jahrgangsstufe, besuchen bereits eine reguläre Klasse.
Während sich die Schülerinnen und Schüler dankbar zeigten, die Zeit zu bekommen, die sie in ihrer neuen Heimat brauchen, fand Markus Söder viele lobende Worte für die Schulleitung und die Lehrkräfte. „Danke für Ihre Unterstützung”, bekräftigte der Ministerpräsident, während Kultusminister Piazolo betonte, dass man die Brückenklassen auch im Schuljahr 2023/24 fortführen wolle. Grundsätzlich sei das Modell aber flexibel, erklärte Piazolo: Schülerinnen und Schüler, die es möchten, können in die Regelklassen wechseln.
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