Geschichte der Leonhardifahrt: Ausstellung im Bürgerhaus Harthausen


Von red
Aufnahme vom Leonhardiritt 1950. (Foto: privat)
Aufnahme vom Leonhardiritt 1950. (Foto: privat)
Aufnahme vom Leonhardiritt 1950. (Foto: privat)
Aufnahme vom Leonhardiritt 1950. (Foto: privat)
Aufnahme vom Leonhardiritt 1950. (Foto: privat)

Der Harthauser Heimatkreis widmet seine diesjährige Ausstellung der Geschichte der Bittgänge und Leonhardifahrt zur Kirche St. Leonhard in Siegertsbrunn. Die Ausstellung ist vom 8. bis 10. März im Bürgerhaus Harthausen (Rosenstraße 7) zu sehen. An den Nachmittagen gibt es Kaffee und Kuchen.

Bereits im Jahr 1403 wurde die Kirche St. Leonhard in Siegertsbrunn urkundlich erwähnt, man vermutet jedoch, dass sie schon viel früher errichtet worden ist. Die heutige steinerne Kirche stammt aus dem Jahr 1460 und wurde 1592 um einen Anbau erweitert. Geweiht ist sie dem heiligen Leonhard, dem Schutzpatron der Landwirte.

Drei Tage festliche Traditionen

Seit 1905 veranstaltet das Leonhardi-Komitee jährlich am Sonntag nach dem Kilianstag (8. Juli) ein dreitägiges Fest zu Ehren des heiligen Leonhard, das sogenannte Leonhardifest. Der Ablauf folgt einer festen Tradition: Am Freitagabend ist Festbeginn mit einem Bieranstich nach ökumenischer Andacht. Samstags finden stündliche Wallfahrer-Gottesdienste statt, bei denen Pilger von Fahnenträgern empfangen und zur Leonhardikirche geleitet werden. Besonders stimmungsvoll ist dabei das rhythmische Glockengeläut, das die Wallfahrer begrüßt.

Der Höhepunkt ist der Sonntag: Nach dem Festgottesdienst ziehen geschmückte Gespanne, Reiter und Pilger dreimal um die Kirche und werden gesegnet. Seit 1949 nehmen die Grasbrunner und Harthauser an den Bittgängen und Umritten teil.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind am Samstag, 8. März, von 14 bis 18 Uhr, am Sonntag, 9. März, von 10.30 bis 17 Uhr (mit Frühschoppen) und am Montag, 10. März, von 18 bis 19.30 Uhr.

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