Im Winter 2022/2023 wurde der Uferverbau zwischen Gögerlweg und Trachtenheim erneuert, um den Hochwasserschutz in Weilheim zu verbessern. Dabei konnten die Auflager der Fußgängerbrücke nicht erhalten bleiben und ein Brückenprovisorium dient seither als Übergangslösung.
Nun beginnen die Bauarbeiten für eine nachhaltige Fußgängerbrücke mit etwas flacheren Rampen, so dass sich auch mobilitätseingeschränkte Personen leichter tun und Fahrräder mit Anhänger um die Kurve kommen. Bei den vorhandenen Platzverhältnissen nach der Fällung einiger Eschen mit Eschentriebsterben werden die Kurvenradien so errichtet, dass für Radfahrer weiterhin Absteigen erforderlich ist. Eine komplette Barrierefreiheit ist nicht geplant, denn weitere Bäume sollten für die Maßnahme nicht geopfert werden.
Dennoch wird sich nach Abschluss der Baumaßnahme eine Verbesserung ergeben und unter der Brücke genügend Durchlass für die erforderliche Wassermenge entstehen. Bis dahin müssen die Weilheimer einige Einschränkungen in Kauf nehmen, da während der Bauphase seit 10. März die Obere Stadt ab der Römerstraße halbseitig gesperrt und auf den Verkehr stadtauswärts reduziert ist. Der Verkehr von Marnbach-Deutenhausen wird über den Narbonner Ring umgeleitet.
Von Mitte Mai bis zum Ende der Pfingstferien im Juni kann auch die gewohnte Fußgängerampel an der Römerstraße und die provisorische Brücke nicht genutzt werden. In der Zeit wird der Fußgängerverkehr über eine temporäre Ampelanlage auf Höhe des Trachtenheims geleitet.
Für die Baustelleneinrichtung inklusive Kran werden auch Teilflächen auf der südlich des Stadtbachs gelegenen Gemeindestraße belegt, so dass auch hier mit Einschränkungen zu rechnen ist. Die Wassermenge, die während der Bauphase durch den Stadtbach läuft, wird etwas reduziert und über den Simmetsbach abgeleitet, um die Baustelle mit Hilfe einer temporären Verrohrung trocken zu halten.
Die Stadt Weilheim bittet um Verständnis für die verkehrlichen Einschränkungen während der Bauphase.Es handelt sich um eine Vorabmaßnahme zu weiteren Hochwasserschutzmaßnahmen am Angerbach, die die Stadt Weilheim und die Gemeinde Eberfing für das interkommunale Großprojekt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiterhin beschäftigen wird.
Auch in Eberfing sind nach der Winterpause Baumaßnahmen für eine Flutmulde südlich der Bebauung angelaufen, so dass das Wasser im Einzugsgebiet des Angerbachs zukünftig kontrolliert zum Ramseer Bach und weiter zum Angerbach geleitet wird.
Weitere Teilmaßnahmen sind von finanziellen Mitteln abhängig, die in der jährlichen Haushaltsdebatte freigegeben werden müssen.
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