Zum dritten Man in Folge wird der Oda-Schäfer-Weg für Baummaßnahmen aufgegraben. Diesmal kündigten die Stadtwerke München (SWM) den Ausbau der Stromnetze im Bereich der Theresienwiese an. Während der Grabungsarbeiten für das Fernwärmenetz komme es vorübergehend zu Behinderungen und Absperrungen im Geh-und Fahrbahnbereich des Oda-Schäfer-Weges, der Uhlandstraße und der Paul-Heyse-Straße. „Das Parken im Baustellenbereich ist vorläufig nur eingeschränkt möglich“, erklären die SWM. „Die Zugänge zu den Häusern und Einfahrten werden durch Brücken sichergestellt.“
Nötig sind die Aufgrabungen und teilweisen Straßensperrungen, weil die SWM Leitungen im Gehweg bzw. Fahrbahnbereich verlegen werden. „An manchen Stellen muss die Fahrbahn gekreuzt werden, um auf der anderen Straßenseite liegende Gebäude anzuschließen“, heißt es dazu von den SWM. Die aufgerissenen Gräben werden mit dem Einlegen der Kabel schrittweise wieder verfüllt.
„Ein Witz“, „grotesk“ und vor allem „nervig für die Bürger“ findet man es im Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe (BA 8), dass der Oda-Schäfer-Weg schon wieder aufgegraben wird. Über Wochen und Monate hatte man zuletzt 2023 die Baustelle rund um den Oda-Schäfer-Weg und die damit verbundenen provisorischen Fuß- und Radwege erduldet. Nun soll wieder aufgerissen werden, was gefühlt gerade erst asphaltiert wurde. Die Baumaßnahmen sollten „ein bisschen besser aufeinander abgestimmt werden, statt immer die gleiche Stelle aufzureißen“, betont u.a. Holger Henkel (SPD) im BA. Schließlich kosteten die einzelnen Straßenbaumaßnahmen auch jeweils viel Geld, pflichtet Sibylle Stöhr, Vorsitzende des BAs bei. Geschlossen nahm der BA die nun anberaumte Baumaßnahem für das Fernwärmenetz zur Kenntnis, richtet jedoch zugleich ein Schreiben an die SWM, um nachzuhaken, wieso die Projektplanung nicht besser koordiniert werden konnte. Voraussichtliches Ende der gesamten Baumaßnahme ist laut SWM die Kalenderwoche 22.