Die Stadt wird die Abfallgebühren ab 2025 deutlich anpassen müssen. Nach einer Stabilität der Gebühren seit 2019 steht nun aufgrund steigender Kosten und aufgebrauchter Rücklagen eine Erhöhung an.
2019 wurden die Abfallgebühren gesenkt und in den Folgejahren stabil gehalten. Dies war dank eines Sonderpostens aus Rücklagen möglich, der aus Gebührenüberzahlungen früherer Jahre stammte. Während Wirtschaftskrisen, der Coronapandemie und Zeiten hoher Inflation verzichtete die Stadt bewusst auf Erhöhungen, um die Bevölkerung zu entlasten. Dieser Puffer wird jedoch Ende 2024 vollständig aufgebraucht sein.
Zeitgleich sind die Kosten für die Abfallentsorgung in fast allen Bereichen erheblich gestiegen. So haben sich die Gebühren für die Weitergabe des Biomülls seit 2019 mehr als verdoppelt, unter anderem durch gestiegene Kippgebühren des Landratsamts München. Auch neue gesetzliche Anforderungen – etwa zusätzliche Sammelmöglichkeiten am Wertstoffhof – und Preissteigerungen durch Dieselgleitklauseln während der Pandemie belasten das Budget.
Die 60-Liter-Tonne kostet 169 anstatt 120 Euro; bei der 120-Liter-Tonne steigt der Preis von 156 auf 326 Euro und für die Leerung eines 1.100-Liter-Behälters werden 2.882 anstatt bisher 1.260 Euro fällig.
Die Gebühren für die Abfallentsorgung müssen rechtlich an die aktuellen Kosten angepasst und dazu alle zwei bis drei Jahre eine Gebührenkalkulation durchgeführt werden.
Durch eine bewusste Mülltrennung und die Reduzierung des Restmülls können die Bürger aktiv dazu beitragen, die Kosten langfristig zu senken. Gleichzeitig wird die Stadt weiterhin nach effizienten und wirtschaftlichen Lösungen suchen, um die Belastung für die Haushalte möglichst gering zu halten.
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